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Der ultimative Leitfaden zur Bildschirmqualität: So helfen Sie Kunden, die richtige Wahl bei einer Reparatur zu treffen

Ken Rutten

30.01.2026

Lesezeit: 5 Minuten

Der ultimative Leitfaden zur Bildschirmqualität: So helfen Sie Kunden, die richtige Wahl bei einer Reparatur zu treffen

Als Reparateur weißt du genau, welches Display die richtige Wahl ist. Für deine Kundinnen und Kunden ist das aber oft nicht so eindeutig. Sie sehen verschiedene Display-Optionen und Preise, ohne wirklich zu verstehen, worin die Unterschiede liegen. Und dann wird die Entscheidung meist nach dem Preis getroffen.


Ohne eine klare Erklärung kann das später zu Fragen oder Unzufriedenheit führen. In diesem Blog zeigen wir dir, wie du Displayqualität einfach und verständlich erklärst – sowohl im Laden als auch in deinem Webshop. So treffen Kunden ihre Entscheidung sicherer und Missverständnisse lassen sich vermeiden.



Warum es so wichtig ist, Displayqualität zu erklären


Für viele Kunden ist ein Display einfach ein Display – mit einem Preisschild. Für dich als Reparateur liegen die Unterschiede in Bildqualität, Helligkeit und darin, wie lange ein Display hält. Dazu kommen Begriffe wie In-cell, Soft OLED oder Hard OLED, die für Kunden nicht immer verständlich sind.


Wenn diese Unterschiede nicht gut erklärt werden, zögern Kunden ihre Entscheidung manchmal hinaus oder vergleichen weiter bei anderen Reparaturbetrieben. Es kann auch passieren, dass die Erwartungen nicht ganz zum Ergebnis passen. Das führt schnell zu Enttäuschung – obwohl die Reparatur technisch einwandfrei durchgeführt wurde.


Wenn du von Anfang an transparent bist, hilfst du deinen Kunden, die richtige Wahl zu treffen. Das reduziert Rückfragen und stärkt das Vertrauen in deine Arbeit.



So hilfst du Kunden bei der Auswahl – ohne nur über den Preis zu verkaufen


1. Verwende Bezeichnungen, die Kunden verstehen

Der Name einer Display-Option sollte sofort klar machen, was Kunden erwarten können. Technische Begriffe wirken oft verwirrend und helfen nicht bei der Entscheidung. Deshalb ist es besser, einfache und bekannte Bezeichnungen zu verwenden.


Beispiele für Bezeichnungen, die gut funktionieren:

  • Original-Display
  • Refurbished-Display
  • Alternatives Display
  • Budget-Display


Technische Begriffe kannst du in der Beschreibung ergänzen, aber besser nicht als Haupttitel verwenden.


2. Beschreibe, was der Kunde tatsächlich merkt

Für Kunden ist vor allem wichtig, wie das Display nach der Reparatur aussieht und sich anfühlt. Sehen sie einen Unterschied? Wie hell ist das Display? Und wie angenehm ist es im Alltag?

Du kannst kurz erklären, dass unterschiedliche Displays auch ein unterschiedliches Seherlebnis bieten. Manche Displays haben zum Beispiel weniger Kontrast oder etwas weniger tiefe Schwarztöne. Das muss nicht zu technisch sein – wichtig ist, dass klar ist, was der Kunde mit eigenen Augen wahrnimmt.


3. Sei ehrlich über sichtbare Unterschiede

Nicht jedes Display ist gleich – und das ist auch völlig in Ordnung. Der Unterschied zwischen einem Original-Display und einem alternativen Display ist oft sichtbar.

Wenn du das vorher offen ansprichst, vermeidest du Enttäuschungen im Nachhinein. Ein Kunde, der sich bewusst für ein günstigeres Display entscheidet und weiß, dass die Bildqualität leicht abweichen kann, akzeptiert das in der Regel ohne Probleme.



Nutze den Kompromiss-Effekt bei der Auswahl von Displayqualitäten


Kunden entscheiden nicht nur anhand von Informationen, sondern auch nach Gefühl. In der Psychologie nennt man das den Kompromiss-Effekt. Das bedeutet: Menschen wählen häufig lieber die Option, die „dazwischen“ liegt.


Wenn du drei klare Optionen anbietest, entscheiden sich Kunden meist nicht für die günstigste oder die teuerste Variante, sondern für die mittlere. Sie wirkt sicher und sinnvoll.


In der Praxis funktioniert es deshalb gut, drei Displayqualitäten anzubieten:

  • ein Budget-Display
  • eine mittlere Option mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
  • ein Original- oder Premium-Display


Die Budget-Option hat dabei noch eine zusätzliche Funktion. Sie hilft dir, mit günstigen Anbietern in deiner Region mitzuhalten. Gleichzeitig lenkst du Kunden mit klaren Erklärungen oft automatisch zur mittleren Option – oder sogar zur Premium-Variante.


So bleibst du preislich konkurrenzfähig, ohne dich als „der günstigste Reparateur“ positionieren zu müssen.



Hinweise und Displayfunktionen bei iPhone-Reparaturen


Bei iPhones kann nach einem Displaytausch eine Meldung in den Einstellungen angezeigt werden. Ab iOS 18 werden diese Hinweise deutlicher dargestellt. Die Meldung zeigt an, dass ein Bauteil ersetzt wurde, und gibt den Status dazu an.

Wichtig ist, Kunden vorher darüber zu informieren. Erkläre, welche Meldung erscheinen kann und was sie bedeutet. Diese Hinweise dienen der Transparenz bei Reparaturen. Sie sagen nichts über Qualität, Funktion oder Zuverlässigkeit des eingebauten Displays aus.


Außerdem lohnt es sich, Displayfunktionen wie automatische Helligkeit und True Tone anzusprechen. Diese Funktionen gehören zum gesamten Nutzungserlebnis und können nach einem Displaytausch anders funktionieren, als Kunden es gewohnt sind.


Wenn du im Vorfeld klar kommunizierst, ob diese Funktionen erhalten bleiben, vermeidest du spätere Fragen und Unsicherheit.



So hilft dir Repender, Displayoptionen im Voraus klar zu machen


Viele Tipps aus diesem Blog lassen sich im Laden leicht umsetzen. Online ist das oft schwieriger. Dort fehlt das persönliche Gespräch – die Erklärung muss sofort verständlich sein.


Repender ist eine Softwarelösung für Reparaturbetriebe, die diesen Prozess unterstützt. Mit dem Repender Termin-Plugin können Kunden ganz einfach über deine Website einen Reparaturtermin buchen. Während der Buchung wählen sie direkt die Displayqualität aus, die am besten zu ihnen passt.


Du bestimmst selbst, wie diese Optionen angezeigt werden. Jede Option bekommt einen klaren Namen und eine kurze Erklärung – abgestimmt darauf, was deine Kunden wirklich wissen möchten. So verstehen sie ihre Wahl, bevor sie den Termin abschließen.


Das sorgt für:

  • automatische Lagerprüfung für das gewählte Display
  • weniger Erklärungsaufwand am Tresen
  • klare Erwartungen im Voraus
  • mehr Vertrauen in den Reparaturprozess





So wird die Terminbuchung für deine Kunden einfacher – und für dich deutlich übersichtlicher.



Häufig gestellte Fragen


1. Sollte ich technische Begriffe komplett vermeiden?

Nein, aber nutze sie nur als Ergänzung und erkläre sie immer in einfacher, verständlicher Sprache.


2. Ist „refurbished“ für Kunden verständlich?

In den meisten Fällen ja – besonders, wenn du kurz erklärst, dass es sich um ein Original-Display mit neuem Glas handelt.


3. Warum ist das bei Displays so wichtig?

Das Display ist der sichtbarste Teil einer Reparatur und beeinflusst stark, wie Kunden das Ergebnis am Ende wahrnehmen.



Möchtest du sicherstellen, dass Displayqualitäten auf deiner Website klar erklärt werden?


Gerne zeigen wir dir in einer kurzen Demo, wie Repender dich dabei unterstützt – oder wir schauen gemeinsam auf deine aktuellen Einstellungen. So hilfst du Kunden, besser zu entscheiden, und vermeidest Missverständnisse im Nachhinein.


Buche hier eine unverbindliche Demo

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